Jugendliche aus Barkenberg bauen mit Pater Pauly eine neue Hütte 

Die Landesarbeitsgemeinschaft Streetwork / Mobile Jugendarbeit NRW e.V. greift seit Jahren die Problematik auf, dass es einen Verdrängungsprozess im öffentlichen Raum gibt, der insbesondere auch Jugendliche betrifft.

Mit dem Förderprojekt „betreten-erlaubt“ unterstützen sie Maßnahmen, die diesem Trend entgegenwirken. Ausführliche Informationen dazu gibt es auf der Homepage www.betreten-erlaubt.de im Internet. Ministerpräsident Rüttgers hatte sich im Gespräch mit der LAG Streetwork beeindruckt gezeigt von der Tätigkeit der Streetworker. Relativ kurzfristig entschloss er sich noch drei Projektmaßnahmen 2008 zu fördern. Das Jugend-Kloster Kirchhellen stellte für das Streetworkprojekt Wulfen-Barkenberg unter Leitung von Pater Pauly einen Förderantrag, überzeugte mit seinem Konzept und erhielt den Zuschlag.

Im Rahmen der Wohnumfeldverbesserungen in der Dimker Allee und Barkenberger Allee war eine der bestehenden Hüttenstandorte gefährdet, weil sie optisch nicht mehr in das verschönerte Umfeld zu passen schien.

Der Bedarf für eine Hütte ist aber im unmittelbaren Umfeld nach wie vor groß. In einem Aushandlungsprozess von Anwohnerinteressen, LEG, Stadt und Jugendlichen wurde ein neuer Standort gefunden, etwa 60 m entfernt.

Dem Bedürfnis nach Verschönerung des Wohnumfeldes wird jetzt nicht durch Entfernung der Hütte, sondern durch Verschönerung einer Hütte mit einem entsprechenden Umfeld begegnet.

„Damit“, so Pater Pauly, „haben wir viel erreicht. Der provisorische Unterstand wird jetzt zur akzeptierten Freifläche mit Hütte, Außensitzecke und sogar einer Litfaßsäule.

Am Freitag, den 7. November hatten sich bereits Kinder und Jugendliche an der Beräumung der Fläche beteiligt. Zwischenzeitlich bearbeitet die Dorstener Arbeit die vorgesehen Fläche, damit Jugendliche am Samstag, den 29. November und am Samstag, den 6. Dezember Fundamente ausheben können.

Pater Pauly lobt die hervorragende Kooperation mit der Stadtverwaltung, der Dorstener Arbeit, der LEG, dem Stadtteilbüro und einem Architekten.

 
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