Barkenberg bereitete "Winni" einen großen
Abschied
WULFEN-BARKENBERG "Winni" geht, aber sein
Streetworkprojekt in Barkenberg bleibt. Nach gut zehn Jahren als
Streetworker wurde Pater Winfried Pauly am Dienstagabend mit einem
Straßenfest verabschiedet. Und da wurde es mitunter richtig emotional.
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Als "Winni", wie ihn seine Freunde und vor allem
die Kinder nennen, gegen 17.30 Uhr auf der großen Freifläche zwischen
Himmelsberg und Barkenberger Allee erschien, warteten bereits gut 150
Gäste auf ihn. Seine Nachfolgerinnen, die gelernten
Diplom-Sozialpädagoginnen Daniela Kopietz und Theresa Kiwitt, hatten
das Fest organisiert.
Bürgermeister bot das "Du" an
Los ging´s mit einem selbst geschriebenen Lied, das von den
Kindern für ihren "Winni" extra geschrieben worden war und live, mit
Begleitung einer Band, vorgetragen wurde. Danach zog Bürgermeister
Lambert Lütkenhorst in seiner Rede ein positives Resümee und bot „Winni“
das "Du" an. Da Pater Pauly in den nächsten Monaten in den Londoner
Stadtteil Clapham wechselt, überreichte Lütkenhorst ihm als kleines
Präsent zum Abschied noch ein Buch übers Ruhrgebiet.
Pater Pauly bedankte sich in seiner Rede
zunächst ganz bewusst bei den Kindern und erst danach bei den vielen
anderen Menschen, die ihn in seiner zehnjährigen Tätigkeit als
Streetworker unterstützt hatten und auch zum Großteil persönlich
erschienen waren. Auch er zog eine positive Bilanz seiner Arbeit und
machte noch einmal deutlich, dass sich im Stadtteil doch einiges in
den letzten Jahren verändert hat. Aber dies sei nicht alleine an einer
Person festzumachen ist.
Im Anschluss an den Reden wurde Pater Pauly
mit vielen freundlichen und guten Wünschen für die Zukunft
verabschiedet. Ab und zu, vor allem bei den Kindern und Jugendlichen
gesellte sich dann auch die eine oder andere Träne unter die
Verabschiedungswünsche.
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DZ vom
23.06.10
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