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Zunächst auf zwei Jahre begrenzt hat die Ordensleitung in
Kirchhellen eine neue Mitarbeiterin, Frau Rebecca
Hasebrink, angestellt. Notwendig und möglich wurde die
halbe Stelle durch Spenden für die sozialpastorale Arbeit
in Wulfen-Barkenberg und durch das Hüttenprojekt von
Philipp Neri e.V. in Kirchhellen. Seit Anfang April
finanziert die Stadt Bottrop dem Verein Philipp Neri einen
Teil der fachlichen Begleitung, die notwendig war, um das
über die Maßen genutzte und umstrittene Projekt zu halten.
Frau Rebecca Hasebrink, die vielen noch aus der Zeit, als
sie ihr sozialpädagogisches Feldprojekt im Rahmen des Baus
unserer Jugendhütte ableistete, bekannt ist, freut sich
über die Möglichkeit, in eben jenem Bereich weiter
arbeiten zu können. Es hat sich in den letzten drei Jahren
gezeigt, dass die Vielzahl und der hohe Standard der
Projekte nur durch eine enge Verzahnung von Haupt- und
Ehrenamt zu leisten ist. Gerade das Hüttenprojekt in
Kirchhellen braucht diesbezüglich mehr kontinuierliche
Begleitung.
Dank
der finanziellen Zusagen der Stadt Dorsten für die
Sozialpastoral in Wulfen-Barkenberg und ergänzender
Spenden wird die Mitarbeit von Rebecca Hasebrink auch in
Barkenberg möglich.
Winfried Pauly, Leiter des Fachbeirates von Philipp Neri
und Rektor des Jugend-Klosters dazu: "Eine halbe Stelle
für zwei derartig umfangreiche Projekte: das ist nicht
viel! Es hat sich aber bislang immer bewahrheitet, dass es
sich in Kirchhellen lohnt, mutig Anfänge zu setzen."
Dass
Frau Hasebrink fachlich und persönlich gut in die beiden
Arbeitsfelder eingestiegen ist, beweisen auch die
positiven Rückmeldungen, die sie sowohl von den
Jugendlichen als auch von den ehrenamtlichen Mitarbeiter
und Kollegen bekommt. Herzlich Willkommen!!!
So
stellt sich Rebecca Hasebrink vor:
Ich wurde 1983 in Schweinfurt
geboren und wuchs in Kirchhellen auf. Nachdem ich auf dem
Vestischen Gymnasium 2002 mein Abitur absolvierte,
leistete ich beim Caritasverband für das Dekanat Dorsten
e.V. ein halbjähriges Praktikum in einer Wohngruppe für
Kinder und Jugendliche. Hierdurch bestärkt begann ich 2003
mit dem Studium der Sozialen Arbeit an der Katholischen
Fachhochschule Münster. Bereits im Rahmen des Studiums
bestanden viele Möglichkeiten diverse Arbeitsfelder der
Sozialen Arbeit kennenzulernen. So hospitierte ich einige
Wochen im Johannes-Hospiz in Münster, wurde im
Freizeitbereich der Lebenshilfe Münster und zudem im
Seniorenzentrum St. Bonifatius in Hamm tätig, und
verbrachte – das war das Schönste und das, was mich am
meisten prägte, – unter der Obhut der Schwestern von der
Göttlichen Vorsehung (Münster) mein Praxissemester in
Malawi (Zentralafrika). Dort durfte ich mit Straßenkindern
arbeiten und nahm am alltäglichen Leben teil. Auch heute
noch bemühe ich mich darum die entstandenen Kontakte zu
pflegen und engagiere mich - soweit es mir möglich ist -
für notleidende Kinder und Jugendliche in Malawi.
Seit Mai 2007 bin ich mit einer
halben Stelle als Diplom-Sozialpädagogin / -arbeiterin im
Jugend-Kloster Kirchhellen tätig. Nachdem ich im Rahmen
des Studiums an der Umsetzung des Hüttenprojektes in
Kirchhellen beteiligt war, besteht eine meiner Aufgaben
darin, das Projekt zu betreuen und zu begleiten. Zugleich
werde ich in Wulfen-Barkenberg eingesetzt. Auch hier gibt
es die von P. Winfried Pauly geschaffenen Jugendhütten,
die Jugendlichen einen Ort bieten, an dem diese sich
treffen können.
Mir persönlich liegt daran, für und
mit Jugendlichen zu arbeiten, ihnen Zeit zu bieten und
Räume zu eröffnen. Innerhalb der aufsuchenden Jugendarbeit
sind Sozialpastoral und Streetwork – als niedrigschwellige
Form der Kontaktaufnahme – von maßgeblicher Bedeutung. Es
geht darum, informelle Treffpunkte und sozial
benachteiligte Jugendliche aufzusuchen und ihnen Zeit und
Aufmerksamkeit zu schenken. Der persönliche Kontakt spielt
eine wichtige Rolle und ermöglicht Jugendlichen Vertrauen
zu fassen. Streetwork versucht innerhalb der Gesellschaft
Menschen für die Lebenswelt und die Bedürfnisse der
Jugendlichen zu sensibilisieren.
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