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P. Giuseppe Chierego
geb.
1934. In Kirchhellen bin ich schon oft spazierengegangen. Ich mag die offenen
Gärten bis zur Straße. In Berlin, wo ich aufwuchs, lag der Gemüsegarten im
Hinterhof, eine Schatzgrube für Bohnen und Tomaten nach dem Krieg. In
Hinterpommern gibt es Wiesen und Wälder wie hier.
Irgendwo muss doch die Freude bleiben. So bin ich zu behinderten Kindern
gegangen in der Schule und in der Familie, habe Drogenabhängige begleitet,
Hilfesuchende am Telefon begleitet, Kranke besucht.
Bei Bonn, bei Frankfurt, in Trier und Brandenburg gehörte ich immer zu einer
kleinen Gruppe von Redemptoristen. Der Aufbruch nach dem Konzil war zu spüren in
der Erwachsenenbildung, der Gemeindekatechese und in der Schule.
Jetzt bin ich gerne in Kirchhellen, dem schönen Jugend-Kloster, ein toller Ort
für einen alten Pater.
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