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P. Jürgen Ziemann
geb.1960.
Ich
bin Jürgen Ziemann, ein gebürtiger Kölner. In Köln – Zollstock besuchte ich die
Schule.
Nach meinem Schulabschluss absolvierte ich eine
kaufmännische Ausbildung und war als kaufmännischer Angestellter, in einem der
größten Kölner Herren-bekleidungshäuser bis 1987, tätig. Zu meinen Aufgaben
gehörte die Kalkulation, die Auftragsbearbeitung und die Leitung des
Personalseinsatzes auf den verschiedenen Abteilungen.
In meiner Heimatgemeinde Zum Hl. Geist in Köln –
Zollstock lernte ich ein reges Pfarr- und Glaubensleben kennen. Ich war dort in
der Jugendarbeit und Gruppenleitung tätig, sowie als gewählter Jugendvertreter
im PGR. In der Jugendseelsorger-konferenz des Dekanates planten wir
überpfarrliche Aktionen und Veranstaltungen. Auf Bistumsebene arbeitete ich 5
Jahre beim Arbeitskreis „Glaube im Leben“ als Teamer mit. In Zusammenarbeit mit
Winfried Pilz planten wir für etwa 60 Jugendliche thematische Workshopwochenende
im Haus Altenberg.
Die
Ordensgemeinschaft der Redemptoristen lernte ich 1982 bei einer Gemeindemission
in Zollstock kennen. Die offene Art über Glauben zu sprechen und ihn zu leben
hatte mir imponiert und mich beeindruckt. Um den Orden besser kennen zulernen
besuchte ich Kurse für Jugendliche in den verschiednen Klöstern in Hennef, Bous,
Bochum und Kirchhellen und nahm an einigen Ferienfahrten teil. Mein erstes
Pfingsttreffen 1982 erlebte ich als Teilnehmer, die Jahre danach war ich im
Vorbereitungsteam.
Da ich mich schon länger mit der Frage
beschäftigte Priester zu werde, dies aber in einer Gemeinschaft wollte,
entschied ich mich 1987 zum Eintritt ins Noviziat in Forchheim.
1988 legte ich die zeitliche Profess ab und
wechselte an unser Ordensseminar Kloster Geistingen, in Hennef an der Sieg. 1989
begann ich mein Theologie- und Philosophiestudium im Studienhaus St. Lambert,
für Spätberufene in Lantershofen bei Bonn. Zur gleichen Zeit absolvierte ich die
Ausbildung zum Telefonseelsorger und arbeitete bei der TS Bad Neuenahr/
Ahrweiler bis zum Ende des Studiums. Im März 1993 schloss ich mein Studium mit
Erfolg ab und begann im April 1993 mein Pastoralpraktikum in der Pfarrgemeinde
Liebfrauen, in Hennef – Warth. Hier wurde ich am 10.10.1993 vom Missionsbischof
Franz Hönen SVD, zum Diakon geweiht. Meine Priesterweihe war am 7.5.1994 in
Hennef Geistingen, durch Weihbischof Walter Jansen. Bis zum Juli 1994 wirkte ich
in der Liebfrauengemeinde, wobei den Schwerpunkt die Kinder- und Jugendarbeit
bildete.
Vom 01.09.1994, wurde ich für ein Pastoraljahr
nach der Weihe, in unser Kloster Salzgitter – Steterburg versetzt, in die
Diaspora. Hier arbeitete ich im Bildungs- und Exerzitienhaus Kloster –
Steterburg des Bistums Hildesheim. Ich betreute die verschiedensten Personen
und Altersgruppen in Kursen, Einkehrtagen, TRO`s und Exerzitien.
Ab September 1995 war ich bis September 1998 als
Kaplan in Köln- Heimersdorf, Seeberg und Merkenich im Seelsorgsbereich tätig,
hierzu gehörten 3 Kirchen mit eigenen Pfarrzentren.
Die Jugendarbeit war dort meine Hauptaufgabe, als
Kurat betreute ich den Pfadfinderstamm St. Markus mit 160 Pfadfindern. Die
Messdienerarbeit galt es in beiden Gemeinden neu zu organisieren und in
Eigenverantwortung dem neu gegründeten Messdienerleitungsteam zu übertragen.
Für die fünf Grundschulen und eine Hauptschule war ich Ansprechpartner, auch für
die Religionspädagogische Arbeit in den vier Katholischen Kindergärten. In
dieser Zeit entwickelten wir jeweils ein neues Konzept für die Kommunion- und
Firmvorbereitung in Zusammenarbeit mit den Katecheten. In Zusammenarbeit mit dem
Katholischen Jugendamt Köln entwickelten wir im Kernteam das Pilotprojekt
„Ferien zu Hause“ in der Gemeinde, welches heute in 12 Gemeinden im Kölnerraum
stattfindet. Auf Dekanatsebene arbeitete ich in der Jugendseelsorgerkonferenz
mit und hielt einige Ehevorbereitungsseminare. Darüber hinaus holte mich der
ganz normale Pfarralltag mit den Gottesdiensten, Taufen, Trauungen und
Beerdigungen schnell wieder ein.
Ich wohnte als Ansprechpartner für die
Pfarrgemeinde St. Brictius in Köln – Merkenich im Pfarrhaus.
Im März 1998 schloss ich meine Ausbildung zum
Bibliodramaleiter am Meister Eckard Haus in Köln erfolgreich ab und legte das
Pfarrexamen ab.
Im April 1999 begann dann meine Arbeit, an meinem
Wunschkloster, in Kirchhellen als Gemeindemissionar und Jugendseelsorger. Mein
neues Aufgabengebiet ist die Jugendarbeit am Jugendhaus und die Mitarbeit im
Gemeindemissionarsteam. Hier ermutigten wir aufgeschlossene Gemeinden, die in
die Zukunft schauen, neue Formen der Seelsorge in der Zeit der Gemeindemisson
oder Gemeindebegleitung umzusetzen.
Von 2000 bis 2006 war mir das Amt der Ökonoms
übertragen, wo ich für die Finanzen des Klosters und Jugendhauses, das Personal
und die Instandhaltungsarbeiten und Renovierungen der Gebäude zuständig war.
Um den religiösen Charakter unseres Kursangebotes
noch zu vertiefen konnte das rel. Sommerlager am Kloster, ein Ora et Labora Kurs
in den Herbstferien, Fahrten zu Katholikentagen, Weltjugendtagen,
Redemptoristischen Jugendtreffen, Fahrten in den Herbstferien nach Taizé und
ein zweiter Adventskurs unser rel. Angebot noch vertiefen. Als neues Angebot
seien noch die Abenteuer Exerzitien genannt.
Seit 2001 arbeite ich im Ak Gerleve mit (jetzt
„Netzwerk TRO im Bistum Münster“). Hier treffen sich alle verantwortlichen
Leiter der Jugendverbände und Klöster mit der Schulabteilung Münster die Tage
Religiöser Orientierung anbieten. Hier geht es um Inhalte bei TRO`s,
Weiterbildungen, Schulung der neuen Teamer.
Mit Pater Andreas Krahnen zusammen machte ich
beim Bistum Münster eine Ausbildung zum Schulseelsorger, die wir im Juni 2003
erfolgreich abschlossen. Um auch Schüler vermehrt anzusprechen begannen P.
Krahnen und ich mit Tagen Religiöser Orientierung für Schulklassen, noch in
unserem alten Jugendhaus, und setzten diese Arbeit unter noch besseren
Bedingungen im Neuen Jugendhaus fort. In den 9 Jahren bin ich froh immer wieder
neue Jugendliche aus den Oster- und Adventskursen zu finden die bereit sind als
Leiter bei den Kursen mit 30 – 40 Jugendlichen mitzuleiten. Auch unsere ersten 5
TRO - Teamer kommen aus diesem Kreis.
Im September 2003 begann dann meine Arbeit als
Schulseelsorger an der Hauptschule Kirchhellen. Als Leiter des Runden Tisches
koordiniere ich mit den anderen Seelsorgern und Lehrern die religiöse
Projektarbeit in den Jahrgangsstufen und die Gottesdienstplanung.
Seit 2006 war ich der Dienstvorgesetzte für
unsere Zivildienstleistenden.Seit 2006 bin ich der Einsatzleiter für die FSJ`ler
hier am Jugend – Kloster und vertrete unsere Interessen bei der FSJ GgmbH. in
Münster. Hierzu gehört die persönliche Begleitung der FSJ`ler während dieser
Zeit und die Fachgespräche.
Für die Messdienerarbeit hier bei uns am Kloster
bin ich zuständig und plane dies mit einem Leitungsteam von älteren
Messdiener/innen
Seit 9 Jahren arbeite ich in der
Jugendseelsorgerkonferenz des Dekanates Dorsten mit. Hier konnten wir schon
viele Projekte umsetzten die unter dem Namen „Look @ youth“ bekannt wurden.
Da mir die Jugendarbeit am Herzen liegt,- ich
finde, es muss auch Orte dafür geben,- arbeite ich immer noch gerne am
Jugendhaus und in der Schule. Ich finde es interessant sich über seinen
gegenseitigen Glauben auszutauschen und miteinander Gemeinschaft zu erleben und
zu feiern.
Mir ist jedoch auch klar, dass ich in absehbarer
Zeit einen neuen Arbeitsbereich in der Pastoral, für die nächsten 10 - 15 Jahre,
übernehmen möchte und man dann gehen sollte, wenn´s gut läuft. So will ich gerne
noch die verbleibende Zeit mitgestalten und nach guten Übergängen suchen.
In meiner Freizeit bin ich ein leidenschaftlicher
Koch, lerne gerne fremde Länder und Leute kennen, Pflege den Kontakt zu meinem
Freundeskreis. Tauche gerne im Urlaub. Bin Doppelkopfspieler in den Anfängen.
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