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P.
Winfried Pauly
geb.
1962. Ich bin gebürtig aus Sarmersbach, einem kleinen Bauerndorf in der
Eifel.
Seit der achten Klasse besuchte ich als Internatsschüler das Collegium
Josephinum in Bonn. So lernte ich die Redemptoristen kennen. Da mir die
sozial Benachteiligten schon immer am Herzen lagen und die Redemptoristen
sich diesen besonders verpflichtet fühlen, lebte ich während meines Studiums
für ein Jahr in einer Obdachlosensiedlung in Wuppertal. Erfahrungen, die
mich geprägt haben. Nach einem Jahr Diakonat in Köln, der Priesterweihe 1990
und einem Jahr in der Telefon- und Gesprächsseelsorge in Trier gründete ich
1991 zusammen mit drei weiteren Mitbrüdern in der Stadt Brandenburg eine
neue Niederlassung.
Zu den Menschen, denen meine besondere Vorliebe galt, gehörten die
benachteiligten jungen Menschen in einer großen Plattenbausiedlung. Zeit
haben, zuhören und ernst nehmen spielten in dieser Arbeit eine große Rolle.
Ich bin regelmäßig auf die Straße gegangen und habe die jungen Menschen dort
aufgesucht, wo sie sich trafen. Ich habe Bauwagen als Treffpunkte
organisiert, um Orte zu schaffen, wo Jugendliche spüren konnten, hier sind
wir willkommen. Stadtteilarbeit und Jugendpolitik waren ein fester
Bestandteil meiner Arbeit. Vorübergehend habe ich einen Jugendclub geleitet.
Nach neun Jahren bin ich zu unserem Jugend-Kloster gewechselt. In unserer
Jugendarbeit wollen wir ganz unterschiedliche Jugendliche erreichen. Wir
laden Jugendliche ein und suchen sie auf. Dass die aufsuchende Arbeit mein
Schwerpunkt ist, wird kaum verwundern, denn diese Arbeit liegt mir. So
versuche ich auch hier, sozial benachteiligten Jugendlichen den Vorrang zu
geben, indem ich an drei Tagen in der Woche in Wulfen-Barkenberg, einem
sozialen Brennpunkt präsent bin.
Im April 2003 wurde ich außerdem mit der Leitung der Jugendpastoral am
JUGEND-KLOSTER beauftragt. Dies beinhaltet die Koordinierung und
konzeptionelle Weiterentwicklung der verschiedenen Formen der
Jugendpastoral, die im Kloster stattfindet und von
ihm ausgeht.
Aus der Suche
nach Kooperationspartnern für die Jugendarbeit entstand eine enge
Zusammenarbeit mit der Kolpingsfamilie Kirchhellen. Dies führte zur Gründung
des Vereins "Philipp Neri e.V.", der sich für die Jugendarbeit in
Kirchhellen einsetzt. Auf den Verein als Partner des Klosters in der
Jugendarbeit bin ich stolz. Aus der mutigen Initiative von einigen wurde
mittlerweile ein Netzwerk von Engagierten.
Zum 1. November 2005 wurde ich zum
Hausobern des Jugend-Klosters ernannt. Jetzt gilt es für mich die
verschiedenen Leitungsaufgaben mit der praktischen Jugendarbeit in Einklang
zu bringen. So hoffe ich, dass mir Zeit genug bleibt auch diese Homepage
weiter so zusgestalten, dass Du/Sie als Gast damit zufrieden bist/sind. |