Die Welt ist voller guter Ideen, lass sie wachsen…‘Misereor

Die Fastenaktion von Misereor, die deutschlandweit am 1. Fastensonntag in Trier mit einem feierlichen Gottesdienst eröffnet wurde, haben wir in der Kommunität des Jugend-Klosters schon drei Tage vorher begonnen und dabei den Vorschlag einer Ideenwiese aufgegriffen, der von MISEREOR gemacht wurde. In einem besinnlichen Gottesdienst haben wir Ideen gesammelt, was wir tun können, um die Welt wenigstens dort, wo wir leben, ein wenig besser zu gestalten. Dazu haben nicht nur die jüngeren Klosterbewohner tagelang Papierblüten gebastelt, unter denen sich dank unseres jüngsten Kommunitätsmitgliedes Tai aus Japan auch richtige Kunstwerke befanden. Die Blüten wurden dann mit den Ideen beschriftet.


Misereor 2In den Gottesdiensten am 5. Fastensonntag stellten die FSJ-ler/innen Malte, Nico und Mihantra gemeinsam mit den Patres Fransis da Cunha und Aloys Daniel den Kirchenbesucher/innen einige Ideen vor und erläuterten sie. Fransis, der aus dem Entwicklungsland Indonesien stammt, hatte sich zum Thema Wirtschaft Gedanken gemacht und betonte, dass eine Wirtschaft des Reiches Gottes darauf basiert, dass es für alle gleiche Bedingungen und Chancen gibt und Gerechtigkeit vorherrscht. Nico warb für Schritte zum Frieden und verwies dabei auch auf das Beispiel Mahatma Gandhis. Mihantra, die aus Madagaskar stammt, hatte das Thema Flucht und Migration, wovon sie berichtete, sehr beeindruckt, während Malte Vorschläge für eine gute und gesunde Ernährung machte. P. Daniel lud die Gottesdienstbesucher/innen ein, eigene Ideen zu überlegen, die Blüten damit zu beschriften und sie schließlich beim Friedengruß zu verschenken, damit sie zu Ideen werden, an denen wir gemeinsam arbeiten können. Die Mitfeiernden haben sich sehr zustimmend darauf eingelassen und sparten nicht mit anerkennenden Worten und Beifall für die, die den Misereorsonntag mit seinen Gottesdiensten in den Wochen der Fastenzeit vorbereitet hatten.