Begegnen und erleben beim Sommerfest im Jugendkloster

KIRCHHELLEN Vom Menschenkicker über das Klettern in luftiger Höhe, einer Hüpfberg oder einfach dem gemütlichen Beisammensein bei allerhand Leckereien - das traditionelle Sommerfest des Jugendklosters Kirchhellen hatte am Sonntag allerhand zu bieten. 

Eröffnet wurde der Tag mit einer Messe im Kloster-Innenhof, der von dem Jugendchor "slow motion" musikalisch begleitet wurde. Anschließend konnten die Besucher das vielfältige Festprogramm auf dem Hof und der Klosterwiese erkunden.

Klettern am MOKklosterfest 2010 18

Die zahlreichen Helferinnen und Helfer des Klosters boten an ihren Ständen eine breite Auswahl an Speisen und Getränken an, vom Weinstand über die Pommes- und Würstchenbude bis hin zu gebrannten Mandeln sowie Kaffee und Kuchen in der Cafeteria.

Auf der Klosterwiese lud das mobile Klettergerüst (MOK) die Kinder zu einem Wagnis in schwindelerregender Höhe ein, natürlich gut gesichert und unter Anleitung der Jugendlichen des MOK-Teams. Nebenan konnten die jungen Besucher ihre Geschicklichkeit bei verschiedenen Spielen auf die Probe stellen und den Hula-Hoop-Reifen kreisen lassen, Pedalo fahren oder mit dem Diabolo jonglieren. Besinnlicher ging es hingegen im Meditationsraum zu, wo die Lektorengruppe der Klosterkirche Märchen und Gedichte vortrug.

Infostand von Philipp Neri

  "Es ist ein Fest für all jene, die über das Jahr hier im Kloster aktiv sind und denen das Kloster wichtig ist", so Pater Aloys Daniel. "Und natürlich wollen wir auch Neugierige mit diesem Fest anziehen." Besonders interessant für die Außenstehenden war der Informationstand des Vereins "Philipp Neri e.V. - Jugendförderung Kirchhellen". Hier konnten sich die Besucher über die verschiedenen Angebote und Projekte, wie das Kletterprojekt "MOK", die Jugendhütte, das Musikfestival "NuRock" aber auch über Gesprächs- und Beratungsangebote, Bewerbungstrainings und soziale Trainingsprojekte für Schulklassen informieren. "Wir wollen den Jugendlichen einen Antrieb geben und sie aus der Langeweile heraus führen, damit sie selbst aktiv werden können", so Streetworker Matthias Hirt.

Bis in den Abend hinein reichte das Programm des Klosterfestes, das schließlich einen musikalischen Ausklang fand. "Begegnen und erleben", fasste Pater Aloys Daniel zusammen, "darum soll es hier beim Klosterfest gehen."

Von Astrid Mohr