„Liebe und sag es durch dein Leben“ – Taizé-Gebet
Kerzenlicht, wunderschöne Gesänge des Jugend-Kloster-Chors, Texte, die zum Nachdenken anregen, Stille – alle diese Sachen erlebten die Besucher des Taizé-Gebets, das am Freitag, den 17. Juni, um 18 Uhr in der Klosterkirche stattfand.
Schon beim Betreten der Kirche fühlte man sich (fast) wie in Taizé: orange und gelbe Tücher, durch einen Scheinwerfer alles in warmes Licht getaucht, eine Klagemauer und natürlich sehr viele Kerzen.
In dieser Atmosphäre konnte das Taizé-Gebet, das von den zwei FSJlerinnen Jaqueline Almeida und Hannah Rimbach als FSJ-Projekt vorbereitet worden war, beginnen.
Die beiden FSJlerinnen waren im Oktober in Taizé gewesen und da die Stimmung, die Art des Betens und die Gemeinschaft sie so fasziniert hatten, beschlossen sie, ein Taizé-Gebet auch im Jugend-Kloster durchzuführen. So konnten die rund 40 Teilnehmer in den folgenden Minuten etwas von der Begeisterung und des Gefühls, das die Jugendlichen in Taizé verspüren, miterleben.
Der Ablauf des Gebets orientierte sich an dem des klassischen Taizé-Gebets, die Bibeltexte und Fürbitten wurden in unterschiedlichen Sprachen vorgetragen. Ein Highlight des Taizé-Gebets waren natürlich die Taizé-Gesänge, die der Jugend-Kloster-Chor mit seinen 25 Sängerinnen und Sänger mehrstimmig auf wunderschöne Weise vortrug. Chorleiter Martin Przywara hatte dafür mit dem Chor mehrere Wochen geübt, beim Gebet begleiteten Gabi Tennagels an der Querflöte und Matthias Fischer am Klavier den Chor. Auch die Besucher sangen fleißig die bekannten, meditativen Taizé-Lieder mit. Ein Teil des Gebets war eine längere Stille, in der sich jeder mit seinen persönlichen Anliegen an Gott wenden konnte.
Jaqueline und Hannah waren am Ende des Gebets sehr zufrieden und blickten auf einen Abend zurück, an dem sie den Besuchern ein Zitat von Frère Roger, dem Gründer von Taizé, näher bringen konnten: „Liebe und sag es durch dein Leben.“ |