Kreuzwort-rätsel am Jugend-Kloster 
Unter diesem Moto fand der diesjährige Osterkurs am Jugend-Kloster statt. Eine Gruppe von 23 Jugendlichen im Alter von 13-18 Jahren tauschte sich vier Tage lang über die Kreuzesthematik aus. „Die Worte Jesu, die er nach den Evangelien überliefert, am Kreuz gesagt haben soll, standen im Mittelpunkt des Kurses.
Da die Bedeutung mancher überlieferter Worte und die Symbolik des Kreuzes an sich nur schwer zu verstehen sind, haben wir auf unterschiedliche Art und Weise den Jugendlichen verschiedene Erklärungen angeboten“, so Pater Benedikt Kisters vom Jugend-Kloster. Dazu hatte das ehrenamtliche Team sich einiges einfallen lassen, um das Rätsel des Kreuzes und der Worte Jesu auf jugendgerechte Art und Weise zu lösen. In den unterschiedlichen Arbeitseinheiten am Gründonnerstag, Karfreitag und am Karsamstag wurde neben einer Katechese jeweils auch sehr kreativ gearbeitet. So galt es am Gründonnerstag die Gefangennahme Jesu in die heutige Zeit spielerisch in Szene zu setzen. Am Karfreitag entstanden von den jungen Leuten selbst verfasste Glaubensbekenntnisse und am Karsamstag wurden eigene Kreuze gebastelt, an denen persönliche Gedanken gestalterisch angebracht wurden. Die Höhepunkte der Tage sind aber immer die Liturgien an den einzelnen Tagen. Dabei werden die Gottesdienste immer zusammen mit den Jugendlichen vorbereitet. In den einzelnen Kleingruppen werden Lieder, selbstgeschriebene Gebete und kurze Anspiele überlegt. „  So werden die jungen Leute aktiv in den Gottesdienst mit eingebunden und die jeweilige Thematik des Tages und der Workshops finden sich dort wieder und werden in Liedern und Gebeten vor Gott gebracht“, so Kai Kaczikowski Leiter der Jugendpastoral am Jugend-Kloster. So fällt das Resümee der Jugendlichen auch durchweg positiv aus. Annika Hagemann, 16 Jahre, aus Rheinberg, die schon zum vierten Mal zum Osterkurs gekommen ist meint: „Ich freue mich jedes Mal über die anderen Jugendlichen die ich hier treffe. Es sind alte Bekannte und ich finde oft neue Freunde.“ Theresa Klauenburg, 13 Jahre, aus Bottrop fand die selbstgeschriebenen Glaubensbekenntnisse sehr beeindruckend: „Dass manche Jugendliche den Mut hatten ihren Text im Karfreitagsgottesdienst vorzulesen find ich schon stark. Dabei kann ich hören, wie andere Jugendliche ihren Glauben an Gott leben oder ihn auch hinterfragen.“ Patrick Engemann, 18 Jahre, aus Grafenwald beeindruckt der Kurs insgesamt: „Am Jugend-Kloster erlebe ich eine Gemeinschaft, die ich im Alltag so nicht finden kann. Hier kann ich über meinen Glauben, die Fragen und Zweifel reden ohne das mich jemand komisch anguckt.“
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